Cyber-Versicherung

Das finanzielle Risiko von Schäden, die aus einem Cyberangriff oder einem Datenverlust resultieren, wird durch eine Cyber-Versicherung abgedeckt. Die Bedrohung durch einen derartigen Angriff wird meisthin unterschätzt. Sie kann sich in vielfältiger Weise äußern: Neben einem direkten Hackerangriff kann es sich dabei um einen Spionage- oder Sabotageakt handeln, können Daten gestohlen oder „einfache“ Computerviren bis hin zu professioneller Schadsoftware in das eigene System eingeschleust werden.

So wie ein Unternehmen Internetdienste – in welcher Art auch immer – nutzt, sollte es sich vor derartigen Angriffen schützen. Die Branche, welcher das Unternehmen angehört, ist dabei völlig irrelevant. Es kann jedes Unternehmen treffen, ob klein oder groß. Insofern ist eine Cyber-Versicherung auch für Selbstständige und Freiberufler wichtig und nicht nur für Großunternehmen. Opfer zielgerichteter oder auch eben zufälliger und somit gar nicht zielgerichteter Cyberangriffe können auch kleine Unternehmen werden. Dies v.a. deshalb, weil kleinere Unternehmen meist in geringerem Ausmaß im Bereich der IT-Sicherheit gerüstet sind und somit allfällige Sicherheitsvorkehrungen leichter überwunden werden können. Sie sind sprichwörtlich „leichtere Beute“. Einem Cyberangriff sollte stets das notwendige Fachwissen und v.a. eine rasche Reaktionsfähigkeit entgegengesetzt werden, um noch größere Schäden zu vermeiden. Dies ist oftmals auch bei einem Großunternehmen mit eigener IT-Abteilung nicht in ausreichendem Maße vorhanden.

Die Cyber-Versicherung, wichtig für Ihr Unternehmen

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung für Elementarschäden deckt die finanziellen Einbußen einer Unterbrechung des Betriebes ab, in denen der Schaden aufgrund von Einbruch, Leitungswasserschaden, Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz/Steinschlag, Erdrutsch, Glasbruch aber auch Feuer entstanden ist. Als Schaden zählt der entgangene Deckungsbeitrag als Differenz zwischen den betriebsbedingten Erträgen und den variablen und daher im Betriebsstillstand eingesparten Kosten sowie allfällige Mehrkosten, die durch die Betriebsunterbrechung entstanden sind.

Betriebsunterbrechung bei Freiberuflern und Selbständigen:

Oftmals folgt auf einen Hackerangriff eine Erpressung. Der Verlust von sensiblen Daten oder ein Klick auf eine infizierte E-Mail kann jedoch auch schon ein ganz erhebliches Problem darstellen: Zum einen können sich empfindlich hohe Schadensersatzansprüche Betroffener ergeben, zum anderen besteht schlichtweg die Gefahr, dass Sie nicht mehr arbeiten können, nachdem Ihr Computersystem lahmgelegt wurde. Besonders wichtig ist daher, dass Ihre Cyber-Versicherung nicht nur während, sondern auch vor und nach dem Schadensereignis Hilfeleistungen bietet. Eine Cyber-Versicherung sollte also nicht nur Schutz bieten, wenn Sie angegriffen wurden, sondern auch eine präventive Wirkung entfalten.

Ein Beispiel: Aufgrund sehr schwacher Passwörter konnte sich eine Schadsoftware Zugang in das IT-System eines Unternehmens verschaffen. In kürzester Zeit waren alle Server befallen und sämtliche Dateien verschlüsselt. Die Dateien mussten erst aufwändig rekonstruiert werden, weshalb die Computer und Dateien erst nach zwei Wochen wieder uneingeschränkt zur Verfügung standen. Bis dahin konnten die Mitarbeiter nicht auf die Dateien zugreifen und ihre Arbeit daher nur sehr eingeschränkt verrichten. Die Kosten für IT-Sicherheitsexperten, die vor Ort tätig sind, um die Schadsoftware zu entfernen und alle Dateien wiederherzustellen, übernimmt eine gute Cyber-Versicherung. Zudem können die Experten präventive Sicherheitsrichtlinien erstellen, um derartige Schäden zukünftig zu vermeiden.


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